Baden in Kürze

 

Baden ist seit der Bildung des Landes Baden-Württemberg im Jahre 1952 ein Teil dieses Bundeslandes. Es erstreckte sich im wesentlichen längs des Rheins von Konstanz über Lörrach und Karlsruhe bis Mannheim, dann über den südlichen Odenwald bis an den Main bei Wertheim. Zwischen 1871 und 1945 war Baden einer der Bundesstaaten im Deutschen Reich, von 1871 bis 1918 Monarchie unter einem Großherzog, dann Republik. Hauptstadt war Karlsruhe. Der Großherzog regierte das Land zwischen 1815 und 1870 als soveräner Monarch im Deutschen Bund. Baden hat seinen Namen von den Markgrafen von Baden, einer im 12. Jahrhundert etablierten Seitenlinie der Herzöge von Zähringen, die sich nach ihrem Stammsitz über den warmen Bädern von Baden-Baden (römisch Aquae) nannten. Schwerpunkte der Markgrafschaft waren zunächst Pforzheim und Baden-Baden. Vom 16. - 18. Jahrhundert war die Herrschaft in die Linien Baden-Baden und Baden-Durlach geteilt; Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden ließ sich ab 1698 in Rastatt, Markgraf Karl von Baden-Durlach ab 1715 in Karlsruhe eine barocke Residenz errichten. Beide Herrschaften waren ab 1771 wieder unter der Linie Baden-Durlach vereint. Weitere Schwerpunkte der Markgrafschaften bildeten der Raum Emmendingen mit der Festung Hochburg sowie das nach den Markgrafen benannte Markgräflerland.

 

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